Die Blockchain: Das Herzstück der Revolution
Was ist eine Blockchain?
Die Blockchain ist das technologische Fundament, auf dem Kryptowährungen aufbauen. Im Kern ist sie ein dezentrales, digitales Hauptbuch, das Transaktionen transparent und unveränderlich speichert.
Stell dir ein riesiges Kassenbuch vor, das nicht an einem Ort liegt, sondern auf Tausenden von Computern weltweit gleichzeitig existiert. Jede Seite dieses Kassenbuchs ist ein „Block“, der mehrere Transaktionen enthält. Diese Blöcke sind chronologisch miteinander verbunden – daher der Name „Blockchain“ (Blockkette).
Die 5 Kernprinzipien der Blockchain
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1. Dezentralisierung
Es gibt keine zentrale Kontrollinstanz. Das Netzwerk wird von Tausenden unabhängigen Teilnehmern betrieben. Dies macht das System resistent gegen Zensur und Manipulation.
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2. Transparenz
Alle Transaktionen sind öffentlich einsehbar. Jeder kann die gesamte Geschichte aller Bitcoin-Transaktionen seit 2009 nachvollziehen. Die Identitäten der Nutzer bleiben dabei pseudonym.
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3. Unveränderlichkeit
Einmal bestätigte Transaktionen können nicht mehr rückgängig gemacht oder verändert werden. Dies wird durch kryptographische Verfahren sichergestellt.
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4. Konsensmechanismus
Das Netzwerk muss sich darüber einig sein, welche Transaktionen gültig sind. Bei Bitcoin geschieht dies durch „Proof of Work“ – Miner lösen komplexe mathematische Aufgaben, um neue Blöcke zu validieren.
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5. Kryptographische Sicherheit
Jeder Block ist durch einen einzigartigen kryptographischen Hash mit dem vorherigen Block verbunden. Eine Änderung an einem alten Block würde alle nachfolgenden Hashes ungültig machen.
Mining: Die Goldgräber des digitalen Zeitalters
Mining (Schürfen) ist der Prozess, durch den neue Bitcoins geschaffen und Transaktionen validiert werden. Miner sind Computer, die komplexe mathematische Probleme lösen, um einen neuen Block zur Blockchain hinzuzufügen.
Wie funktioniert Mining?
Stell dir vor, du hast ein Zahlenschloss mit Millionen Kombinationen. Miner probieren systematisch verschiedene Kombinationen aus, bis sie die richtige finden. Der erste Miner, der die Lösung findet, darf den nächsten Block zur Blockchain hinzufügen und wird mit neuen Bitcoins belohnt.
In den Anfangstagen konnte man Bitcoin mit einem normalen PC oder Laptop schürfen. Heute sind dafür spezialisierte Hochleistungsrechner nötig, die in riesigen Mining-Farmen betrieben werden. Der Energieverbrauch ist enorm – etwa so viel wie der Stromverbrauch von Argentinien.
Das Halving: Künstliche Verknappung
Bitcoin ist auf eine maximale Menge von 21 Millionen Coins begrenzt. Um diese Menge langsam zu erreichen, halbiert sich die Mining-Belohnung alle 210.000 Blöcke (etwa alle vier Jahre). Dieses Ereignis nennt man „Halving“.
2009 erhielten Miner 50 Bitcoin pro Block. Nach dem ersten Halving 2012 waren es nur noch 25 Bitcoin. 2016 reduzierten sich die Belohnungen auf 12,5 Bitcoin, 2020 auf 6,25 Bitcoin und 2024 auf 3,125 Bitcoin. Diese künstliche Verknappung ist ein wesentlicher Faktor für die Wertentwicklung des Bitcoin.
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